Die Retinopathia Pigmentosa ist eine Gruppe erblicher Augenkrankheiten

Bei dieser Augenkrankheit stirbt die Netzhaut schrittweise ab. Als Erstes sind die Stäbchen betroffen, welche an den Rändern der Netzhaut angesiedelt sind. Erhalten bleiben dabei die Zapfen im Zentrum der Makula. Das führt zu Nachblindheit, Gesichtsfeldeinschränkung und einer Verringerung der Sehschärfe. Bei einer Retinopathia Pigmentosa Erkrankung wird das Gesichtsfeld immer mehr von außen her verkleinert. Was bleibt, ist ein Tunnelblick. Zum Schluss bleibt, nur ein kleiner Sehrest in der Mitte übrig. Als Gesichtsfeld wird der Bereich bezeichnet, der überblickt werden kann, ohne Auge oder Kopf bewegen zu müssen. Der Erkrankte kann nur noch Gegenstände sehen, wenn er sie direkt anschaut. Eine selbstständige Orientierung ist trotz zentraler Sehschärfe nicht mehr möglich. Davon betroffen sind in Deutschland bis zu 40.000 , weltweit etwa 3 Millionen Menschen.
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